Nibelungen-Wohnbau-GmbH
 
 
 

Projektleiter Schlüter: „Beseitigung von Überraschungen hat Zeit gekostet“

vom 24.06.2016

Ausbau der Sporthalle der Wilhelm-Bracke-Gesamtschule läuft auf vollen Touren

Es ist heiß in der Sporthalle Alsterplatz, Staub liegt in der Luft und es ist laut. Rund 40 Handwerker sind auf der Baustelle. Einige arbeiten auf einem Rollgerüst, treffen Vorkehrungen für den Bau einer neuen Decke und stemmen Durchbrüche in Betonwände. Elektriker prüfen alte Leitungswege auf ihre Funktion und ziehen neue Kabelstränge. Die städtische Nibelungen-Wohnbau-GmbH treibt die Sanierungsarbeiten der Sporthalle, die einmal Teil der abgerissenen Wilhelm-Bracke-Gesamtschule war, mit Hochdruck voran.

Im September vergangenen Jahres begann die Sanierung der Dreifeldsporthalle und schnell wurde klar, dass der ursprüngliche Zeitplan nicht eingehalten werden konnte. Unerwartet trat in der Decke eine künstliche Mineralfaserdämmung zu Tage, die unter besonderen Schutzvorkehrungen von einer für solche Arbeiten  zertifizierten Fachfirma entfernt werden musste.

Eine Überraschung war auch der asbesthaltige Kleber unter dem Fußbodenbelage, der aufwändig mit einer speziellen Fräsmaschine abgetragen werden musste, die den anfallenden, schadstoffhaltigen Staub komplett in einen fest verschlossenen Behälter absaugte.

„Beim Bauen im Bestand, insbesondere bei derart komplexen Gebäuden, ist man vor Überraschungen nie sicher“, sagt der zuständige Projektleiter Ralf Schlüter, der das rund 2,2 Millionen Projekt der Nibelungen-Wohnbau-GmbH leitet. „Ihre Beseitigung erforderte einen großen Aufwand an Sicherheitsvorkehrungen und die Arbeiten waren sehr mühselig und unangenehm.“ So seien es erschwerte Arbeitsbedingungen, wenn etwa Mineralfaserplatten mit einer Schutzausrüstung direkt unter dem warmen Dach entfernt werden müssen.

Beim Entkernen des Gebäudes, berichtet Schlüter, seien überdies Bauteile, wie beispielsweise Leitungsanlagen,   gefunden worden, die in keinem Plan verzeichnet gewesen seien und die man neben der eigentlichen Sanierung der Halle aufwendig instandsetzen musste. 

„Die Problemlösung erfordert dann viel Flexibilität“, sagt der Bauleiter. Auf das Kostenbudget hätten sich die „Überraschungen“ bisher nicht ausgewirkt, wohl aber auf den Zeitplan. So war die Fertigstellung für den Schuljahresbeginn am 3. August angepeilt, nun wird es wohl Anfang September, bis hier wieder Sport getrieben werden kann.

Erst als die Schadstoffe aus dem Altbau entfernt waren, konnte der Aus- und Umbau der Halle zu einer Versammlungsstätte für bis zu 500 Personen beginnen. Diese neue Funktion der Halle erfordert zusätzliche Fluchtwege und einen auf¬wändigen Brandschutz mit  Brandmelde¬anlage und einer Zu- und Abluftanlage, um im Ernstfall Rauch absaugen zu können.

Hinzu kommt der barrierefreie Ausbau von Umkleidekabinen und Duschen, die im Rahmen der Inklusion von behinderten Schulkindern und Sportlern auch für Rollstuhlfahrer gut zu benutzen sein müssen.

Ende Juli werden Fluchttreppen und Fensterelemente eingebaut. Dort, wo die Sporthalle mit dem angerissenen Schulaltbau verbunden war, erhält die Wand eine neue gedämmte Fassade.

Anfang August wird die neue Decke eingezogen und die Elektromontage vervollständigt. Heizungs- und Sanitätsanlagen werden komplettiert, der Fußboden eingebaut. Zuletzt kommen die Maler und Reinigungsfirmen. Eine Schadstoffmessung schließt die Sanierung ab.

Wenn nichts mehr schief geht, wird die Dreifeldsporthalle mit einer Fläche von 1450 Quadratmetern und weiteren 800 Quadratmetern für Umkleidekabinen und Zuschauerplätzen am 5. September saniert und ausgebaut sein – samt Empore und ausfahrbaren Tribünen für Zuschauer. Dann können auch die ausgelagerten Geräte zurückkommen und ausgepackt werden, damit der Schulsport endlich wieder angepfiffen werden kann.

 
 
 
 
 

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