Nibelungen-Wohnbau-GmbH
 
 
 

Richtfest "Am Stadtanger"

vom 04.08.2017

Nach achteinhalb Monaten Bauzeit - Nibelungen-Wohnbau feiert erstes Richtfest im Nördlichen Ringgebiet

Achteinhalb Monate nach dem ersten Spatenstich ist der Richtschmuck ĂŒber dem ersten Neubau im Nördlichen Ringgebiet angebracht. Gemeinsam mit OberbĂŒrgermeister Ulrich Markurth feierte die Nibelungen-Wohnbau-GmbH am Freitag, 4. August, Richtfest fĂŒr ein GebĂ€ude mit 28 Wohnungen. Die stĂ€dtische Wohnbaugesellschaft investiert dafĂŒr knapp zehn Millionen Euro.
 
„Dies ist kein gewöhnliches Richtfest“, betonte OberbĂŒrgermeister UIrich Markurth in seinem Grußwort zum Richtfest. „Dieser Neubau ist der erste in einem komplett neuen Braunschweiger Stadtteil, der in einem ersten Bauabschnitt 550 Wohneinheiten umfasst. Davon baut die Nibelungen-Wohnbau-GmbH rund 200. SpĂ€ter werden hier insgesamt rund 1750 Wohneinheiten entstehen. Damit wird Braunschweig um einen Stadtteil mit viel GrĂŒnflĂ€che in UniversitĂ€ts- und InnenstadtnĂ€he reicher. Er wird unsere Stadt insgesamt attraktiver machen. Das Nördliche Ringgebiet stellt den Kern der stĂ€dtischen Wohnungsbauoffensive dar, mit der bis 2020 Baurecht fĂŒr 5.000 Wohnungen geschaffen wird.“ Die Stadt reagiert auch als SchultrĂ€ger auf diese Entwicklung: Der OB hob hervor, dass die Grundschule Isoldestraße im Blick auf die Wohnbauprojekte im Nördlichen Ringgebiet umgebaut und erweitert wird, um auf die zu erwartende annĂ€hernde Verdoppelung ihrer SchĂŒlerzahl in den nĂ€chsten Jahren vorbereitet zu sein.
 
„Die Nibelungen-Wohnbau-GmbH hat hier die Rolle als ErschließungstrĂ€gerin in einem großen und ehrgeizigen stĂ€dtebaulichen Projekt ĂŒbernommen.“, sagte RĂŒdiger Warnke, Vorsitzender der GeschĂ€ftsfĂŒhrung der stĂ€dtischen Gesellschaft. Sie habe Wettbewerbe fĂŒr Stadtplaner und Architekten ausgelobt, um ein lebendiges Stadtquartier zu schaffen, in dem Wohnungen, Gewerbe-, Arbeits- und Freizeitnutzungen zu einem attraktiven Wohn- und Arbeitsumfeld zusammengefasst werden können. Die Integration dieser verschiedenen Nutzungen sei eine klassische Aufgabe fĂŒr die Nibelungen-Wohnbau, die sich einer verantwortungsvollen Stadtentwicklung verpflichtet fĂŒhlt. Daran beteiligten sich die Baugenossenschaften Wiederaufbau und Braunschweiger Baugenossenschaft.
 
„In dieser Wunschpartnerschaft kann an der Taubenstraße Geschosswohnungsbau mit sozialer Verantwortung verwirklicht werden“, ergĂ€nzte GeschĂ€ftsfĂŒhrerin Maren Sommer-Frohms. „Weitere Feste der Nibelungen-Wohnbau werden folgen: Der Bau zweier weiterer GebĂ€ude in unmittelbarer Nachbarschaft zeigt seit Beginn im Mai bereits gute Fortschritte. Bis Jahresende wird dort die Decke des Untergeschosses fertig sein und der Hochbau dann sichtbar werden.“ Dort entstĂŒnden 174 Mietwohnungen fĂŒr Familien, Senioren und auch fĂŒr Studenten samt KindertagesstĂ€tte und kleinen Gewerbeeinheiten. 20 Prozent dieser Wohnungen seien gefördert.
 
Sommer-Frohms dankte Architekten und Bauarbeitern fĂŒr ihre gute und termingerechte Arbeit. Sie betonte, die Wohnbaugesellschaft sei voll in ihrem Zeitplan: „Dabei ist die GrĂŒndung des GebĂ€udes mit einer Tiefgarage sehr aufwĂ€ndig gewesen. Weil der Untergrund sandig ist und Platz fĂŒr eine abgestufte Böschung fehlte, mussten die Seiten der vier Meter tiefen Baugrube mit einem Verbau aus StahltrĂ€gern und Holzplanken abgestĂŒtzt werden. Dies hat die Arbeiten erheblich erschwert.“
 
Bei dem GebĂ€ude mit dem Arbeitstitel „Haus B“ handelt es sich um Drei- bis FĂŒnfzimmer-Eigentumswohnungen an der Taubenstraße mit einer FlĂ€che zwischen 83 bis 152 Quadratmetern. Vier davon sind behindertengerecht und rollstuhlgeeignet. Das GebĂ€ude erhĂ€lt vier Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss mit Dachterrasse sowie eine Tiefgarage, in der jeder Stellplatz so ausgestattet wird, dass eine Ladebox fĂŒr Elektrofahrzeuge leicht installiert werden kann. Die Fassade wird in Klinkerriemchen sowie verschiedenen Putz- und WerkstoffoberflĂ€chen ausgefĂŒhrt und erhĂ€lt bodentiefe Fenster. Alle Wohnungen erhalten Terrassen oder Loggien. Das Dach wird begrĂŒnt und das Regenwasser kann auf dem GrundstĂŒck versickern.
 
Jetzt folgt der Innenausbau. In KĂŒrze werden Fenster eingesetzt. Ferner beginnt die Installation der Elektrik sowie der Heizungs- und SanitĂ€ranlagen. Die Fertigstellung wird im April 2018 erwartet. Daran schließen sich die Arbeiten fĂŒr eine direkt angrenzende öffentliche GrĂŒnflĂ€che an, die den Charakter eines Stadtangers erhĂ€lt. Sie werden mit dem Endausbau der Straße koordiniert.
 
Der Grundsteinlegung des „Hauses B“ war ein Architektenwettbewerb vorausgegangen, aus dem das Braunschweiger ArchitekturbĂŒro O.M. Architekten BDA als einer der Sieger hervorging. Es erhielt daher auch den Auftrag fĂŒr die Hochbauplanung.

 
 
 
 
 

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