Forschungswohnungen

Forschungswohnungen

Das Projekt

Moderne Wohnumgebungen sind mehr als nur das viel zitierte „Smart Home“. Gefragt sind unaufdringliche technische Assistenzsysteme, die den Bewohnern Komfort, Sicherheit und Unterstützung im Alltag bieten – sei es zur Steigerung der Gesundheit, zur Wahrung der Selbstbestimmung oder einfach als nützlicher Assistent. Wie solche Wohnungen aussehen können, zeigen die vom Land Niedersachsen geförderten AAL-Wohnungen („Ambient Assisted Living“) der Nibelungen-Wohnbau-GmbH in der Bochumer Straße. Mit über 600 kleinen Computern in Steckdosen, Lichtschaltern, Präsenzmeldern, Lampen, Türen oder Fenstern checken die sechs Wohnungen Stromverbräuche einzelner Geräte, messen Temperatur, Luftqualität oder Feuchtigkeit oder steuern die Heizung oder den Sonnenschutz. Möglich ist das ganze durch das Projekt BASIS, das im kompletten Gebäude installiert wurde. Das kann nicht nur Energie sparen, sondern auch untypisches Verhalten bei Unfällen oder Stürzen aufdecken. Auch die Unterstützung medizinischer Behandlungen ist auf dieser technischen Plattform möglich, beispielsweise in der klinischen Nachsorge von Patienten mit Herzinsuffizienz.

Dieses Projekt ist eng verknüpft mit den Projekten BASIS und WomiT.

Projektlaufzeit

seit 2017

Projektleitung

Projektleiter Dr. Harald Schrom vom Institut für Datentechnik und Kommunikations­netze (IDA) der TU Braunschweig

Projektpartner

  • Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze (IDA) der TU Braunschweig
  • Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig
  • Medizinische Hochschule Hannover
  • Amt für regionale Landes­entwicklung Leine-Weser des Landes Niedersachsen
  • Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH
  • Nibelungen-Wohnbau-GmbH Braunschweig

Ministerin Birgit Honé besichtigt Forschungswohnungen

Am 28. August 2018 besuchte Frau Birgit Honé, Niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, unsere Forschungswohnungen in der Bochumer Straße 1 und zeigte sich beeindruckt von der Themenvielfalt der dort zu erforschenden Technik und deren späteren Nutzen für die Gesellschaft und das Wohnen der Zukunft.

In den Wohnungen wird zusammen mit dem Institut für Datentechnik und Kommunikationsnetze der Technischen Universität Braunschweig, dem Peter L. Reichertz Institut für Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover intensiv geforscht und gewohnt. Hier ein kurzes Video vom Besuch.

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